FAQs - Fragen und Antworten zur vollstationären Pflege

Bei der Pflegekasse sollte ein Antrag auf Leistungen für vollstationäre Pflege gestellt sein. Ist dieser bei Heimeinzug noch nicht beschieden, wird das Heim eine Zuordnung nach pflegefachlicher Einschätzung vornehmen und ggf. nach Vorliegen einer Einstufung bei Über- oder Unterzahlungen eine Rückrechnung vornehmen.

 

Die Pflegekassen gewähren ihre Leistungen nach der Zuordnung zu einem Pflegegrad  rückwirkend zum Zeitpunkt der Antragstellung, jedoch nicht für noch frühere Zeiten.

 

Beim Sozialamt sollte ein Antrag auf Sozialhilfe gestellt werden, falls Leistungen der Pflegekasse und eigenes Einkommen absehbar nicht ausreichen, um die Kosten zu decken. Sozialhilfe wird ebenfalls nicht rückwirkend gewährt, deshalb muss auch ein solcher Antrag möglichst vor der Heimaufnahme gestellt werden. Bei der Antragstellung sind sämtliche Unterlagen über das Einkommen und Vermögen und möglichst die Entscheidung der Pflegekasse vorzulegen.

Diese Regelungen stehen im Pflegeversicherungsgesetz, das im Schriftverkehr mit Behörden als „Sozialgesetzbuch 11. Buch" oder SGB XI zitiert wird.

 

Es wurde 1994 beschlossen und 1995 (für stationäre Pflege am 1. Juli 1996) in Kraft gesetzt, gewährt jedoch auch solchen Personen die gesetzlichen Leistungen, die vor Inkrafttreten aus dem Berufsleben ausgeschieden sind und daher niemals Beiträge in die PV eingezahlt haben.

 

Bei den Landratsämtern oder beim Bundesministerium für Gesundheit sind kostenlose Broschüren erhältlich, die die - komplizierten - Regelungen gut verständlich darstellen.

Der leistungsberechtige Personenkreis besteht nach § 1 Abs. 2 SGB XI aus allen Personen, die Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung sind. Wer einer privaten Krankenversicherung angehört, muß eine private Pflegeversicherung abschließen.

 

Konkrete Leistungen erhält, wer die leistungsrechtlichen Voraussetzungen des § 14 SGB XI erfüllt, also pflegebedürftig ist. Die Höhe der Leistungen ergibt sich aus der Zuordnung zu einer der 5 Pflegeklassen nach § 15 SGB XI. Im Bereich der 5 Stufen betragen die monatlichen Leistungen:

Leistungsbetrag stationär

 

Pflegegrad 1: 125 Euro
Pflegegrad 2: 770 Euro
   Pflegegrad 3: 1.262 Euro
   Pflegegrad 4: 1.775 Euro
   Pflegegrad 5: 2.005 Euro

 

Stand: 01.01.2017

Den Pflegegrad setzt nach einem Antrag des Pflegebedüftigen (bzw. seines Vertreters) und einer nachfolgenden Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) die Pflegekasse fest. Falls Ihre Pflegekasse vor der Heimaufnahme bereits für die häusliche Pflege einen Pflegegrad anerkannt hat, bleibt dieser im Regelfall auch für die Heimpflege weiterhin bestehen.

 

Eine Neufestsetzung ist insbesondere bei Erhöhung des Pflegeumfangs möglich. Pflegebedürftige sind verpflichtet, einen Antrag auf Höherstufung auf Veranlassung des Heimträgers zu stellen, wenn Anhaltspunkte für eine Erhöhung des Pflegeaufwands bestehen.

 

Einstufungen können auch bei einem Krankenkausaufenthalt als Eileinstufung vorgenommen werden. Bitte sprechen Sie den sozialen Dienst des Krankenhauses darauf an.

Pflege Wohnung Typ A-D

Einmalig an der Ostsee sind unsere Pflegeappartements. Sie bestehen aus kleinen Wohnungen, welche dem Seniorenwohnen sehr ähnlich sind. Der Vorteil dabei ist, dass Sie jede dieser Wohnungen als Wohnung selbst einrichten können. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie bei steigender Pflegebedürftigkeit weiterhin in dieser Wohnung wohnen bleiben.

Wir stellen Ihnen hier unsere Pflegeappartements vor:

Wohnungstyp A + B als Doppelzimmer (ohne EZ Zuschlag),

als Einzelzimmer (mit EZ Zuschlag):

2-Zimmer WE, bestehend aus einem großen Zimmer, einem kleinen Zimmer, einem Vorflur mit großem Einbauschrank und einem innenliegenden Bad/WC. Zum großen Zimmer gehört  eine kleine Terrasse oder ein kleiner Balkon. Es besteht die Möglichkeit das kleine oder große Zimmer zu mieten/ zu belegen. Die Nutzung von Flur und Bad erfolgt dann durch die Bewohner gemeinschaftlich.

 

Großes Zimmer:      1,95m  x  1,90m  =             3,71m²
                               4,74m  x  3,68m  =           17,44m²              

                                                                       21,15m²

Kleines Zimmer:       3,68m  x  3,42m  =           12,59m²

Vorflur:                    2,89m  x  1,05m  =             3,03m²

Bad/WC                   1,84m  x  1,58m  =             2,91m²

Insgesamt ca.                                                39,68m²

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Wohnungstyp C als Doppelzimmer (ohne EZ Zuschlag),

als Einzelzimmer (mit EZ Zuschlag):

1,0 Zimmer Appartement, bestehend aus einem großen Zimmer, einem kleinen Vorflur, sowie innenliegendem Bad/WC, z. T. ist eine Pantryküche im großen Zimmer vorhanden. Zum Appartement gehört jeweils ein großzügiger Balkon.

 

Großes Zimmer:     4,47m  x  3,16m  =           14,13m²
                              5,00m  x  1,84m  =             9,20m²              

                                                                      23,33m²                              

Vorflur:                   1,84m  x  1,05m  =             1,93m²

Bad/WC                  1,84m  x  1,58m  =             2,91m²

Insgesamt ca.                                                28,17m²

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Wohnungstyp D als Doppelzimmer (ohne EZ Zuschlag),

als Einzelzimmer (mit EZ Zuschlag):

1,5-Zimmer WE, bestehend aus einem großen Zimmer, einem kleinen Zimmer, einem Vorflur mit großem Einbauschrank und Pantryküche sowie innenliegenden Bad/WC. Je nach Geschosslage gehört zur Wohnung ein Balkon oder eine Terrassenfläche. Es besteht die Möglichkeit das kleine oder große Zimmer zu mieten/ zu belegen. Die Nutzung von Flur und Bad erfolgen dann durch die Bewohner gemeinschaftlich.

 

 

Großes Zimmer:        4,74m  x  3,42m  =           16,21m²

Kleines Zimmer:        3,16m  x  2,11m  =            6,67m²

Vorflur:                     3,42m  x  1,58m  =            5,40m²

Bad/WC                    1,84m  x  1,58m  =            2,91m²

Insgesamt ca.                                                 31,19m²

 

Eine Besichtigung vor Ort ist nach terminlicher Absprache möglich.

Ja, Haustiere sind grundsätzlich erlaubt. Generell muss die Versorgung sicher gestellt werden. Wir beraten Sie gerne.

Ja. Es gibt regelmäßige Angebote der Beschäftigungsbetreuung, so z.B. Basteln, Malen, Gedächtnistraining, körperliche Mobilisierung, Aktivierungen, begleitete Spaziergänge, themenzentrierte Gesprächsrunden und vieles mehr. Jahreszeitliche Feste und Geburtstage unserer Bewohner sind willkommene Höhepunkte im Kalenderjahr.

Weiter runden Ausflüge in die nähere Umgebung und der Besuch eines Gottesdienstes in der Feldsteinkirche von Gleschendorf das Beschäftigungsprogramm ab.

In der Einrichtung befinden sich eine Krankengymnastikpraxis und ein Frisörsalon, deren Leistungen Sie in Anspruch nehmen können.

Sie können auch Ihren Krankengymnasten oder Frisör in Anspruch nehmen, sofern diese Sie in Ihrer Wohnung bei uns aufsuchen.

Durch schmackhafte Speisen wollen wir die Lebensqualität der Bewohner unseres Hauses sowie die Aufrechterhaltung und Wiederherstellung ihrer körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit fördern.

 

„Genuss ist keine Frage des Alters“

 

- gemäß diesem Motto bieten wir unseren Bewohnern täglich zur Mittagszeit drei Gerichte, wobei wir auf das nötige Gleichgewicht zwischen ausgewogener Ernährung mit frischen, regionalen Produkten und jahreszeitlichen Angeboten sehr viel Wert legen.

Wir sind stets bemüht, einen Speiseplan zu erstellen, der möglichst ohne Conviniens-Produkte auskommt und dennoch moderne Vielfalt bietet.

Ja, in der vollstionären Pflege können Sie Ihre Zimmer bei uns mit eigenen Möbeln ausstatten. Wir stellen ein Pflegebett, ein Nachtschrank, Tisch und Stühle sowie einen Kleiderschrank.

Selbstverständlich können Sie Ihr eigenes Bett mitbringen, sofern das Pflegepersonal Sie darin noch nicht pflegen muss. Uns ist es wichtig, dass unserer Personal rückenschonend Pflegeleistungen an Ihnen verrichten kann.

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